Heute Abend wird es losgehen mit unserem Segeltörn. Aber zuvor haben wir noch einen lazy day in Philipsburg.

Kurz vor 09:00h starten wir los, denn wir müssen unseren Leihwagen wieder zurückbringen. Das klappt alles problemlos und danach suchen wir uns wieder ein Cafe zum Frühstücken. Diesmal gleich am sogenannten Boardwalk wo wir das bereits beginnende Strandleben gut beobachten können. 

Die Sonne gibt dem Meer das typische karibische Türkisblau und wir fühlen daß wir heute tatsächlich angekommen sind.

Kurz vor 11 Uhr kommen wir zum Hotel zurück, weil wir schließlich auschecken müssen. Direkt beim Ausgang des Hotels gibt es ein Blanche du Nil Geschäft, in, dass wir natürlich gleich hineinfallen um ein paar nette Baumwoll Sachen zu kaufen.

Ingrid, wie immer bestens vorbereitet, hat natürlich schon ein Strandlokal ausgeforscht in dem wir die verbleibende Zeit bis zur Fahrt zum Hafen verbringen. Während wir dort sitzen und die Menschen beobachten kommt schon richtig das karibische Feeling in uns hoch.

Wir sprechen von den 4 L’s:

  • Lässig
    Die Einwohner hier scheinen völlig relaxed zu sein, das Wort Stress scheinen sie nicht zu kennen
  • Langsam
    Alles braucht ein bisschen Zeit. Für eine Bestellung z.B. Frühstück kann es schon einmal eine halbe / dreiviertel Stunde dauern bis es serviert wird
  • Laut
    Es gibt überall laute (vorwiegend) Reggae Musik, teilweise laufen die Einwohner mit Soundboxen in der Gegend herum
  • Lustig
    Sehr auffällig: Alle scheinen gut gelaunt zu sein, die Leute scheinen sich alle zu kennen und begrüßen sich innigst und lächelnd

Um 15:00h holen wir unser Gepäck vom Hotel ab und fahren mit dem Taxi Richtung Hafen. Und jetzt beginnt das onboarding. Sehr imposant ist der Anblick der Sea Cloud Spirit sobald wir in ihre Nähe kommen. Die vielen Segeln und Taue beeindrucken und sehr. 

Nach der Passkontrolle gibt es einen Sektempfang an der Rezeption des Schiffes. Wir beziehen die Zimmer und dann ging es gleich zur Seenotrettungsübung.

Es ist für uns alles noch ein bisschen verwirrend, da wir das Schiff noch nicht wirklich gut kennen. Bei anschließenden Vortrag “Leben an Bord” wird uns als einer der Lektoren Steven Weston vorgestellt. Das lustige dabei ist, dass wir Steven bereits 2017 als Guide in Costa Rica kennengelernt haben. Das sieht man wie klein die Welt ist. 

Wir sitzen auch beim Abendessen mit ihm zusammen und plaudern über Costa Rica und auch seinen Bezug zu Sea Cloud.

Das Essen an Bord ist ausgezeichnet, der Service ebenfalls und wir fühlen uns bereits sehr wohl.

Jetzt lassen wir uns in die Träume schaukeln.