Juhu heute hatte es mehr Sonne als Wolken, aber trotzdem morgens nur 14 Grad die dann bis auf 18 anstiegen. Plan war die alten Segelschiffe beim Navi-Gelände von Portsmouth zu besichtigen und dann noch den Dom von Winchester und die City Mill.

Da wir bis 8 geschlafen haben und ausgiebig Frühstückten sind wir erst um 11 Uhr am Hafen von Portsmouth eingetroffen. Zumindest 3 Schiffe wollten wir von außen und innen besichtigen. Die HMS Warrior ist 1860 als erstes gepanzertes (11 cm dickes Eisen) Dampf-Segelschiff von England mit 40 Kanonen vom Stapel gelaufen und seit 1984 liegt sie hier als Museumsschiff vor Anker. In dem 127 m langen Schiff haben 700 Mann platz und wir alle 4 Etagen unter Deck besichtigt und am meisten haben uns die 2 Dampfmaschinen beeindruckt, da sie so riesig & massiv sind. Allein die sichtbaren Pleuelstangen sind schätzungsweise 50 cm dick – wow! Das so viel Eisen auch noch schwimmt ist kaum zu glauben.

Dann ging’s zur HMS Victory, ein ganz berühmtes Schiff das 1765 vom Stapel lief und 1805 das Schlachtschiff von Sir Nelson in der Schlacht von Trafalgar war. Diese ging für die Royal Navi gut aus, aber Sir Nelson wurde bei dieser Schlacht tödlich von einem Gewehrschuss (angeblich von französischer Seite) an Deck getroffen. Dieser Platz ist mit einer Messingtafel am Deckboden markiert.

Nach einem kleinen Snack sind wir mit dem ‘Wassertaxi’ an die gegenüberliegende Seite der Bucht nach Gosport zum Submarinemuseum gefahren und konnten bei der Überfahrt den modernen Spinnaker Tower und die vielen privaten Segelboote bewundern. Die Britten scheinen auch jetzt noch dein Seefahrervolk zu sein! In der Halle des Submarinemuseum gab es ein 5 Personen U-Boot zu besichtigen, das im WKII  für Spionage in den norwegischen Fjorden eingesetzt wurde. Sehr winzig war unser Eindruck, wobei uns klar ist, das in jedem U-Boot wenig Platz für die Mannschaft ist.

HMS Alliance lief 1947 vom Stapel und liegt jetzt im Trockendock als Museumsschiff.  Wir fanden das Boot sehr anschaulich und es wurde gut vom Guide erklärt. Für uns war der Eindruck aber sehr ähnlich wie bei der USS Bowfin, die wir in Pearl Habour Hawaii besichtigt haben.

Es war wieder ein sehr schöner Tag und das Wetter hat uns heute mit KEINEM Regen überrascht😎 😁 und da wir erst um 17 Uhr zum Auto kamen, haben wir uns kurzer Hand einen Campingplatz in der Nähe gesucht, der auch noch offen hat. Denn hier schließen oftmals die Campingplätze um 17 Uhr die Rezeption 😯 Und hier in Netley haben wir auch noch eine Abbey als Ruine entdeckt.